Schule Beewies Stäfa

Infos zu ansteckenden Krankheiten und häufigen Parasiten

 

Ansteckende Krankheiten allgemein

Die generellen Sorgfaltspflichten der Eltern verlangen, dass ein Kind im Krankheitsfall zu Hause bleiben muss, bis es nicht mehr ansteckend ist und bis es dem Unterricht wieder folgen mag. Generell gilt, dass das Kind 1 Tag fieberfrei war, bevor es die Schule wieder besucht. Die Lehrpersonen haben das Recht und die Pflicht, Kinder die sich während dem Schulunterricht nicht wohlfühlen, nach Hause zu schicken. Die Eltern/Aufsichtspersonen werden vorher kontaktiert. Das Kind kann so lange in der Schule bleiben, bis es abgeholt wird.

 

Läuse

Kopfläuse sind Parasiten bzw. kleine Insekten, die man nur im Kopfhaar des Menschen findet. Sie ernähren sich von Menschenblut via Kopfhaut. Dies führt zu einem starken Juckreiz. Sie sind lästig, gesundheitlich harmlos und lassen sich gut behandeln. Die Übertragung geschieht fast ausschliesslich von Kopf zu Kopf, selten über Gegenstände. Kopfläuse können weder springen, noch fliegen, noch schwimmen. Bei Verdacht auf Laus-befall eines Kindes wird durch die „Laustante“ möglichst sofort eine Kontrolle der ganzen Klasse (bei Geschwistern auch deren Klassen) durchgeführt. Falls eine Klasse von Läusen befallen ist, informiert die Schulleitung umgehend den Elternrat und dieser die gesamte Elternschaft. Die Eltern haben die Pflicht, Nissen oder Kopfläuse der Schule zu melden um die Ausbreitung der Parasiten nicht zu begünstigen.

(Infos unter www.lausinfo.ch oder www.vsa.zh.ch/sad oder auf www.lausinfo.ch)

 

Madenwürmer

Madenwürmer sind Parasiten, die sich auf Kosten seines Wirts (Tier, Mensch) ernähren. Der Wurmbefall (Oxyuriasis) ist keine schlimme Erkrankung - aber verbunden mit einem lästigen Juckreiz. Sie leben im Dickdarm des Menschen. Optisch ähneln sie weissen Nähfäden, deshalb bezeichnet man sie oft als Fadenwürmer. Sie sind 0,5 bis 1 cm lang und leicht gekrümmt. Eine wichtige Ansteckungsquelle sind gedüngter, ungewaschener Salat und Gemüse. Aber die Parasiten lauern auch im feuchten Sand der Spielplätze. Auch Haustiere können  Parasiten übertragen. Die Tierärzte empfehlen Katzen und Hunde regelmässig entwurmen zu lassen.

 

Kinder kommen besonders häufig mit Parasiten in Kontakt, da sie oft ihre ungewaschenen Finger in den Mund stecken und sich damit immer wieder selbst infizieren. So gelangen die Eier des Springwurms oder Madenwurms in den Körper des Kindes und entwickeln sich innerhalb von vier bis acht Stunden. Nachts, wenn das Kind schläft, kriechen die weiblichen Madenwürmer aus dem After. Sie legen ihre Eier im Bereich der Analfalten, in nächster Umgebung des Darmausgangs, ab, was Juckreiz verursacht. Danach sterben die weiblichen Madenwürmer. Die männlichen Madenwürmer bleiben im Darm. Kratzt sich das Kind am After, bleiben die Wurmeier unter den Fingernägeln hängen. Berührt das Kind danach Gegenstände oder nimmt die Finger in den Mund, infiziert es sich immer wieder von neuem. Mädchen, die die Wurmeier durch Kratzen im Genitalbereich verbreiten, können eine Scheidenentzündung bekommen. Infizierte Kinder übertragen die Springwürmer auch leicht auf andere Kinder oder Familienmitglieder, z.B. durch engen Körperkontakt. 

Madenwürmer kann man sehr effektiv medikamentös behandeln. Wichtig ist es, in solchen Fällen mit dem Haus-oder Kinderarzt Kontakt aufzunehmen.

https://www.netdoktor.ch/krankheit/madenwuermer-7751 

 

 

16.9.2015 / Elternmitwirkung Beewies


Für die Zahnprophylaxe des Kindes sind die Eltern verantwortlich. Die Schule führt im Laufe der obligatorischen Schulzeit mehrere Zahnprophylaxe-Lektionen durch, welche das Ziel haben, die Kinder für die richtige Pflege der Zähne zu sensibilisieren. Weitere Informationen finden Sie im Infomationsschreiben, welches Sie hier downloaden können.